Mit ihrer auch fĂźr Nichtmitglieder offenen Liste kandidiert die Partei DIE LINKE erstmals fĂźr den Brettener Gemeinderat. Wir treten ein fĂźr eine solidarische Kommune, die nicht nur verwaltet, sondern im Interesse der BevĂślkerung sozial gestaltet wird.
Auf dem Weg zur solidarischen Stadt sind auch in Bretten noch zahlreiche Schritte nĂśtig. Wir wissen, dass im bestehenden kapitalistischen Gesellschaftssystem viele notwendige MaĂnahmen nur schwer oder gar nicht mĂśglich und die Kommunen zudem durch die Finanzpolitik von Bund und Land chronisch unterfinanziert sind. Dennoch halten wir es fĂźr richtig, Defizite der bisherigen Kommunalpolitik aufzuzeigen und die Richtung zu benennen, in die sich Bretten entwickeln sollte. DIE LINKE allein wird wenig verändern kĂśnnen. Linke Kommunalpolitik braucht Bewegung von unten.
Deshalb werden unsere Vertreter im Gemeinderat den ständigen Kontakt mit Bßrgerinitiativen, Gewerkschaften, Naturschutzorganisationen und Sozialverbänden pflegen. Nur durch gemeinsamen
Üffentlichen Druck lassen sich Veränderungen erreichen.
In den verschiedenen Politikbereichen vertritt die DIE LINKE in Bretten die folgenden Forderungen:
STADTENTWICKLUNG
⢠Stärkung Bretten als lebendiges Mittelzentrum mit solider Infrastruktur statt RĂźckkehr zum verschlafenen âStädtleâ
⢠Bauliche Verdichtung in der Kernstadt und aktive Wiederbelebung der Dorfkerne statt Landschaftszersiedelung durch immer mehr Neubaugebiete
FINANZEN
⢠Gemeinsam mit anderen Gemeinden: verstärkte politische Initiativen von Verwaltungsspitze und Rat gegenßber Land und Bund zur Verbesserung der kommunalen Finanzsituation
⢠MaĂvolle ErhĂśhung der Gewerbesteuer, orientiert an Vergleichswerten anderer Kommunen
⢠Einsparungen bei den städtischen Repräsentationskosten und Prestigeprojekten, Reduzierung des Bßrokratieaufwands
⢠Keine kostenträchtigen Zugeständnisse an Unternehmen
WIRTSCHAFT UND HANDEL
⢠Verpflichtende Prßfung der Tariftreue bei der Vergabe städtischer Aufträge
⢠FĂśrderung wohnortnaher EinkaufsmĂśgichkeiten statt Ansiedlung neuer GroĂmärkte am Stadtrand
⢠Keine weitere Ansiedlung von BilliglÜhnern und Unternehmen mit geringer WertschÜpfung oder Ükologisch bedenklicher Produktion
⢠AnhÜrung der Betriebsräte der Brettener Unternehmen bei allen wirtschafts- und sozialpolitischen Entscheidungen
ARBEIT UND SOZIALES
⢠Schaffung von 20 tariflich bezahlten Arbeitsplätzen im Bereich der Stadtverwaltung, des Baubetriebshofes und der Stadtwerke fßr bisher Langzeitarbeitslose
⢠Keine Privatisierung von Üffentlichen Einrichtungen
⢠EinfĂźhrung eines ,,Bretten-Ticketsâ fĂźr einkommensschwache Familien und Einzelpersonen
GESUNDHEIT
⢠Neubau der Rechbergklinik ohne EinbuĂen beim medizinischen Versorgungsangebot
⢠Wiedereinrichtung einer Geburtshilfestation in der Rechbergklinik
⢠Laufende Information der BevÜlkerung ßber den Stand des Klinik-Neubaus
⢠Städtische Initiativen zur Verbesserung des Notfalldienstes der Ărzte und Apotheken
WOHNEN
⢠Schaffung preisgßnstiger Mietwohnungen durch ein Investitionsprogramm der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft
⢠Keine weiteren Privatisierungen städtischer Wohnungen
⢠Keine Vermietung städtischen Wohnraums an Leiharbeitsfirmen
NATUR UND UMWELT
⢠Lärmkartierung und Aktionsplan entlang der DurchgangsstraĂen und Bahnlinien
⢠Ăbertragung der Tempo-Regulierung auf Kreis-StraĂen an die Gemeinden (Tempo 30 â Selber Machen!)
⢠Mindestens ein Jahr Vorlaufzeit fßr Stellungnahmen zur Umweltverträglichkeit
⢠Besserer Schutz vor industriellen Emmisionen (Abgase und Geruch)
⢠Kein S21-Aushub in Steinbrßche der Region!
VERKEHR
⢠Grundsätzliche Orientierung an den Interessen aller Verkehrsteilnehmer statt einseitiger Ausrichtung auf den Autoverkehr
⢠Ausrichtung des ĂPNV auf die problemlose Teilnahme aller BĂźrger am beruflichen und sozialen Leben
⢠Erhalt, Ausbau und Verdichtung der Stadtbahnverbindungen
⢠Wiederaufnahme einer innerstädtischen Busverbindung auf der Linie Hausertal – Rechbergklinik (ehem. Linie I47)
⢠Einrichtung einer innerstädtischen Shuttlebus-Verbindung
⢠Herstellung echter Barrierefreiheit an allen Stadtbahnhaltestellen und am Bahnhof Bretten
INTEGRATION
⢠Kommunales Wahlrecht fßr alle hier lebenden Menschen
⢠Städtische Initiativen gegen alle Formen von Ausländerfeindlichkeit und Neofaschismus
⢠Stärkere Berßcksichtigung von Menschen mit Migrationshintergrund bei Einstellungen der Stadt
⢠Dezentrale und menschenwßrdige Unterbringung von Asylbewerbern und Bßrgerkriegsflßchtlingen
BILDUNG UND KINDERBETREUUNG
⢠Flächendeckende Einfßhrung der Gemeinschaftsschule mit differenzierten Kursangeboten
⢠Keine Bundeswehr-Propaganda an Schulen â Bundeswehr raus aus den Schulen!
⢠Kostenloses und ausgewogenes Schulessen
⢠Kostenfreiheit fßr Kita- und Kindergartenplätze
⢠Schaffung von arbeitsplatznahen Kindergärten im Brettener Sßden und im Industriegebiet GÜlshausen
KULTUR UND TOURISMUS
⢠Erhalt und Ausbau der Angebote von Touristinformation, Stadtbßcherei, Volkshochschule, Stadtmuseum und
Jugendmusikschule
⢠Bßndelung von Aktivitäten in den Bereichen Kultur / Stadtmarketing / Tourismus in einem eigenen Fachamt
⢠Wiederausrichtung von Melanchthonhaus und Melanchthon-Akademie auf das Brettener Kulturleben und den
Bretten-Tourismus
GENERATIONEN
⢠FÜrderung des Miteinanders und der Begegnung der Generationen, z.B. durch den Bau von Mehrgeneratio-
nenhäusern
⢠Attraktive Freizeitangebote fßr Jugendliche, junge Erwachsene und AngehÜrige der mittleren Generation
⢠Schaffung von Senioren-Begegnungsstätten in der Kernstadt und in den Stadtteilen
VERWALTUNG UND KOMMUNALE DEMOKRATIE
⢠Stärkung der Fachämter gegenßber der allgemeinen Verwaltung im Rathaus
⢠Abbau bĂźrokratischer Ăberregulierungen
⢠Stärkung des Baubetriebshofes als städtischer Regiebetrieb
⢠GrĂśĂtmĂśgliche Durchschaubarkeit kommunalpolitischer Entscheidungen
⢠Einrichtung eines eigenen Ortschaftsrates fßr die Kernstadt
⢠Reduzierung nichtĂśffentlicher Gemeinderatssitzungen auf das absolute MindestmaĂ
⢠Jährliche Bßrgerversammlungen in der Kernstadt und in den Stadtteilen zur Stärkung der Demokratie von unten
Hier finden Sie unseren Flyer zur Kommunalwahl.