Allgemein

Anfrage an die Gesundheitsministerin und an die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung

08. Oktober 2012  Allgemein

Wie in der Presse versprochen und angekündigt, wendet sich der Ortsverband Bretten die Linke an die Landesregierung für den Erhalt der Geburtenhilfe am Brettener Klinikum mit einer Anfrage sowohl an die Gesundheitsministerin, als auch an die Staatsrätin. Ganzen Beitrag lesen »

Brettener Linke für „Umfairteilen“

03. Oktober 2012  Allgemein

Zu der Demonstration am 29.9.2012 in Frankfurt für eine dauerhafte Vermögenssteuer sowie eine einmalige Vermögensabgabe,am besten europaweit koordiniert,einen konsequenten Kampf gegen Steuerflucht und Steueroasen und eine Steuer auf Finanzmarktgeschäfte,gegen die Spekulation und zur Bekämpfung der Armut,weltweit, riefen Gewerkschaften, Sozial-, Wohlfahrtsverbände, Die Linke und viele weitere Organisationen und Parteien auf.
Der Ortsverband Bretten Die Linke mobilisierte zu der Demo und fuhr eigenständig mit einem Kleinbus hin. Mit dem Transparent ihres Kreisverbandes und dessen Inhalt stimmte sie mit den Forderungen des Veranstalters überein.
Rund 5000 Teilnehmer sorgten für eine lebhaften Marsch durch die Innenstadt.

Integration, mit immer weniger Lehrkräften?

20. September 2012  Allgemein

Am 17.9.2012 besuchte die baden-württenbergische Integrationministerin Bilkay Öney auf Einladung des Deutsch-Ausländischen Freundeskreises eine Veranstaltung in Bretten.

Aus ihrem Referat, das sie bei der Veranstaltung hielt, wurde deutlich, dass die Integration der Menschen mit Migrationshintergrund weit hinter den Erwartungen zurückbleibt.

Vielleicht auch aus Zeitmangel gelang es der Ministerin nicht, vor allem die politischen Hintergründe der missglückten Integration zu durchleuchten. Hierfür hätte man eigentlich die Umstände der Einwanderung von Arbeitskräften ab dem ersten Anwerbeabkommen mit vielen süd, süd-ost europäischen und auch nordafrikanischen Ländern Ende der 50er und und Anfang der 60er-Jahre argumentativ heranziehen müssen. Ganzen Beitrag lesen »

Keine voreilige Schließung der Geburtshilfe!!

19. September 2012  Allgemein

Zum gestrigen Beschluss des Aufsichtsrates der Klinikholding erklären Die Linken in Bretten:

„Wir sehen die Möglichkeiten als noch bei Weitem nicht ausgeschöpft, die ärztliche Versorgung der Geburtsstation sicherzustellen. Ohne eine Kontinuität dieses medizinischen Angebotes wird es schwer werden, im neuen Klinikum diese Gesundheitsversorgung für Frauen weiter zu führen. Mehrere beherzte Schritte sind jetzt erforderlich. Der Kreistag muss sich damit befassen und das Land einschalten. Denn wenn es mit der Kassenärztlichen Vereinigung vor Ort keine befriedigende Lösung gibt, dann muss man überregional tätig werden. Das Gesundheitsministerium der grün/roten Landesregierung hat bei den Koalitionsverhandlungen verkündet, aus frauenpolitischen Erwägungen insbesondere die wohnortnahe Geburtshilfe sicherzustellen. Jetzt muss sie zeigen, dass sie das ernst gemeint hat.“

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Die LINKE.Bretten am 21.07.12 auf dem Marktplatz Bretten: Flagge zeigen!

24. Juli 2012  Allgemein

Die LINKE.Bretten sucht das Gespräch mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, denen eine andere Politik vorschwebt: In Zeiten der sich verschärfenden Eurokrise – sie ist im Grunde immer noch die alte Bankenkrise – solidarisieren wir uns mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, den Arbeitslosen, den prekär Beschäftigten, sprich allen, die unter der Politik der extremen Umverteilung von unten nach oben leiden und deren Ziel eine gerechte, solidarische Welt ist.

Der Ortsverband der LINKEN.Bretten hat deshalb am Samstag, den 21.07.12, auf dem Marktplatz in Bretten erneut Flagge gezeigt und viele interessante und fruchtbare Gespräche geführt.

Wir laden alle Interessierten und Sympathisantinnen/Sympathisanten ein, sich unserem Ortsverband anzuschliessen und für die gemeinsamen Ziele zu streiten.

Ab sofort werden wir auf dieser Seite rechtzeitig die Termine unserer Ortsverbandsitzungen veröffentlichen, zu denen jeder ganz herzlich eingeladen ist.

2. Brettener-night-52 am 14.07.2012

17. Juli 2012  Allgemein

Kraichgau: Eine Landschaft zum Durchatmen, den Spruch der Tourismuswerbung konnten die TeilnehmerInnen des 2.night 52 am 14.07. rund um Bretten in vollen Zügen erleben. Kurz nach dem Hauptlauf des 6. Brettener-City-Cup gingen die rund 50 AthletInnen um 19.05 Uhr in den heimischen Ultralauf. Auf 52 Kilometer gab es dann das ganze Spektrum des Kraichgauer Hügellands: Goldenes Kraichgaukorn, idyllische Dörfer, Mischwälder, der Aalkistensee und die Weingärten zwischen Knittlingen-Hohenklingen und Großvillars mit herrlichen Panoramablicken boten genug Gelegenheit zum genussvollen Durchschnaufen, bevor es dann nach Gölshausen in die nächtliche Dunkelheit über Trailwege in dem Neibsheimer Forest zurück über die Brettener Altstadt in die Tartanbahn des TV Bretten, stimmungsvoll mit Kerzenlicht, ins Ziel ging. Selbst das gruselige Herbstwetter an diesem Wochenende pausierte und gönnte den LäuferInnen Sonnenschein und Abendrot. Kraichgau-Fan Heinz-Peter Schwertges finishte die 52 km in 5 Stunden und 9 Sekunden.

Bildungspolitik: Die Schuldenbremse wirft ihre Schatten voraus

15. Juli 2012  Allgemein

Wie sehr die „Schuldenbremse“ jetzt schon wirkt, belegte Kultusministerin Gabriele Warminski-Leutheußer (SPD) am 11. Juli bei einer Veranstaltung in Bretten. Gekommen war sie, um die Bildungspolitik der baden-württembergischen Landesregierung von „Grünen“ und SPD zu erläutern, am Ende stand ein argumentatives Fiasko. Schon kurz nach Beginn der Diskussion, die auf den einleitenden Vortrag der Ministerin folgte meldete sich ein Genosse des Brettener Ortsverbandes der LINKEN zu Wort und stellte drei einfache, klare Fragen Ganzen Beitrag lesen »

Die LINKE.Bretten am 16.06.12 auf dem Marktplatz Bretten: Flagge zeigen!

19. Juni 2012  Allgemein

Die Zeiten in Europa werden rauher, die kapitalistische Verwertungspolitik unverschämter, die Menschen, die auf die eine oder andere Art darunter leiden, stetig mehr.

Der Ortsverband der LINKEN.Bretten hat deshalb am Samstag, den 16.06.12, auf dem Marktplatz in Bretten mit einem deutlich sichtbaren Stand und dem offenen Gesprächsangebot an die Brettener Bürger Flagge gezeigt. Neben vielen interessanten Gesprächen und Menschen, die an unseren Stand kamen und sich mit Infomaterial eindeckten, gab es auch einige, denen unser Erscheinen nicht gefallen hat.

Aus diesem Gründen haben wir uns entschieden, regelmässig an der „Front“ präsent zu sein: Mit unserem Gesprächsangebot, mit unserer Hilfestellung, mit unserem Werben für eine neue soziale Idee.

Zwei Lehrstunden in Sozialgeschichte – Brettener Linke besuchte die Raußmühle bei Eppingen

05. Juni 2012  Allgemein

Am vergangenen Samstag unternahmen Mitglieder und Freunde des Brettener Ortsverbandes der Partei „ Die Linke “ einen Ausflug zur Raußmühle bei Eppingen.
Frank Dähling, der das historische, im Kern bis auf’s Mittelalter zurückgehende Anwesen, betreibt, wartete dort mit einer rund zweistündigen Führung auf, bei der er nicht nur das Mühlengebäude erklärte, sondern in einer breiten Übersicht die Kultur- und Sozialgeschichte des ländlichen Raums Revue passieren ließ.

Im Zentrum standen dabei die zahlreichen sehenswerten Exponate, die Dähling über Jahre hinweg in seinem „ Archiv für die Geschichte des ländlichen Lebens “ zusammengetragen hat. Bei den Erläuterungen wurde klar, wie sehr sich das Leben der Menschen in den Dörfern des Kraichgaus in den letzten Jahrzehnten verändert hat – und das keineswegs nur zum Positiven.
Aber auch aktuelle Probleme kamen zur Sprache. Es sei, so Frank Dähling, immer wieder schwierig, dass naturbelassene und ökologisch bewirtschaftete Gelände der Raußmühle trotz ausausufernder EU-Bestimmungen und des näherrückenden Eppinger Industriegebietes in angemessener Weise zu pflegen und zu bewahren.

Abgeschlossen wurde die Führung mit einem rustikalen Vesper, zu dem auch eigener Most von der Raußmühle gereicht wurde. Die Mitglieder und Freunde der Brettener Linke saßen noch lange zusammen und diskutierten die zahlreichen Eindrücke des Nachmittags. Auf die Rückfahrt konnten alle Teilnehmer des Ausflugs zahlreiche neue Erkenntnisse mitnehmen.

Die „blaue Blume im Stall“. Brettener Linke diskutierte über ökologische Landwirtschaft.

26. Mai 2012  Allgemein

Zu einer Vortragsveranstaltung über ökologische Landwirtschaft hatte der Brettener Ortsverband der Partei „Die Linke“ am vergangenen Donnerstag eingeladen. Mit Herbert Ernst, einem Bio-Bauern aus Kraichtal-Gochsheim, konnte dafür ein Referent gewonnen werden, der das Thema auch vor dem Hintergrund langjähriger praktischer Erfahrungen behandelte.
Ernst skizzierte zunächst die Entwicklung der Landwirtschaft seit dem 18. Jahrhundert und wies darauf hin, dass sich erst um diese Zeit Neuerungen wie die Stallhaltung des Viehs, die organische Düngung und der Kleeanbau durchsetzten. Dies führte, ohne Einsatz chemischer Substanzen, zu einem deutlichen Zuwachs der Produktivität. In den 1950er Jahren erfolgte dann die große Wende in der Landwirtschaft mit dem Durchbruch des Kunstdüngers, der Massentierhaltung und der politisch gewollten Konzentration auf immer weniger Großbetriebe. Gab es damals zunächst noch rund 5 Millionen selbstständige Landwirte in der Bundesrepublik, so sind es mittlerweile nur noch etwa 350.000. Die Folgen dieser Entwicklung, so betonte Ernst, seien gravierend. Sie reichten von ausgeräumten Landschaften und sterbenden Dörfern über chemisch belastete Lebensmittel und die Tierquälerei in Massenbetrieben bis zur Zerstörung der selbstständigen Landwirtschaft in der Dritten Welt durch hochsubventionierte Nahrungsmittelexporte.
Die entstehenden Lasten habe der Bürger sowohl als Verbraucher, als auch als Steuerzahler zu tragen. Abschließend plädierte Herbert Ernst für eine Landwirtschaft, die wieder gesunde, unbelastete Lebensmittel produziert, kleinräumig orientiert ist und sich ihrer Verantwortung für die Landschaft und die Tiere wieder bewusst wird. Es gelte, der Landschaft wieder eine Seele zu geben und die „blaue Blume“ wieder in den Stall zurückzuholen.
In der Diskussion, die sich an den faktengesättigten Vortrag anschloss, wurden von den Zuhörern zahlreiche weitere Aspekte aufgegriffen. So ging es um die Preise von Lebensmitteln im Bio-Bereich, um die Auswirkungen der staatlichen Nahrungsmittelsubventionen auf die Länder der europäischen Peripherie und um die Frage, welchen Einfluss die großen Chemiekonzerne auf die Entwicklung der Landwirtschaft haben. Klar wurde dabei, dass die Probleme der Landwirtschaft nicht von den allgemeinen Entwicklungen, insbesondere auch des kriselnden Weltfinanzsystems, zu trennen sind.